Rudi Siebert

19. Januar 1906, Thamm/Kalau – 13. Oktober 1943
Der Schilder­monteur Rudi Siebert verbüßt wegen Eigentums­delikten mehrere Haft­strafen, darunter 1938 einen Teil einer Freiheits­strafe von einem Jahr und sechs Monaten im Strafge­fängnis Plötzen­see.
1942 wird ihm ein weiterer Dieb­stahl in Berlin zur Last gelegt und er am 28. September 1943 vom Sonder­gericht IV bei dem Land­gericht Berlin auf Basis der kurz nach Kriegs­beginn er­lassenen „Volks­schädlings­verordnung” wegen „Rück­falldieb­stahls” zum Tode verurteilt.
Rudi Siebert wird am 13. Oktober 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Rudi Siebert [von 1938]

Brandenburgisches Landeshauptarchiv A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Rudi Siebert vom 14. Oktober 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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