Max Sievert

20. September 1903, Berlin – 27. Oktober 1944
Max Sievert kommt als Sohn eines Loko­motiv­führers in Berlin zur Welt, erlernt nach der Volks­schule das Dreher­handwerk und arbeitet zuletzt als Post­beamter bei der Deutschen Reichs­post.
Ihm wird vorge­worfen, eineinhalb Jahre lang Feld­post­päckchen und andere Post­sendungen an sich genommen zu haben. Nach eigener Aussage reichten ihm die seit Kriegsbeginn kontin­gentierten Lebens­mittel nicht aus.
Der Vater zweier Töchter wird am 10. Oktober 1944 vom Sonder­gericht V bei dem Land­gericht Berlin wegen „Verbre­chens gegen die Volks­schäd­lings­verord­nung in Verbin­dung mit fortge­setztem Dieb­stahl” zum Tode verur­teilt und am 27. Oktober 1944 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Aufnahmebogen des Strafgefängnisses Plötzensee für Max Sievert

Landesarchiv Berlin A Rep 369, Nr. 3802

Sterbeurkunde von Max Sievert vom 28. Oktober 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück