Max Sievert
Ihm wird vorgeworfen, eineinhalb Jahre lang Feldpostpäckchen und andere Postsendungen an sich genommen zu haben. Nach eigener Aussage reichten ihm die seit Kriegsbeginn kontingentierten Lebensmittel nicht aus.
Der Vater zweier Töchter wird am 10. Oktober 1944 vom Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin wegen „Verbrechens gegen die Volksschädlingsverordnung in Verbindung mit fortgesetztem Diebstahl” zum Tode verurteilt und am 27. Oktober 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Aufnahmebogen des Strafgefängnisses Plötzensee für Max Sievert
Landesarchiv Berlin A Rep 369, Nr. 3802
Sterbeurkunde von Max Sievert vom 28. Oktober 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



