Bernhard Sikorski
Anlässlich eines Klassentreffens von ehemaligen Schülern der Rütli-Schule im Dezember 1940 kann Hanno Günther Bernhard Sikorski für die Widerstandsarbeit gegen das NS-Regime gewinnen. Für Bernhard Sikorski bietet sich nun endlich die Möglichkeit, aktiv etwas gegen den Nationalsozialismus zu unternehmen. Aufgrund seiner Erkrankung hat er einen sehr kleinen Freundeskreis und lebt zurückgezogen. Er bildet schließlich zusammen mit Hanno Günther, Wolfgang Pander und Emmerich Schaper den Kern der Gruppe.
Am 6. August 1941 wird er von der Gestapo festgenommen und am 9. Oktober 1942 gemeinsam mit seinen Freunden vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt.
Bernhard Sikorski wird am 3. Dezember 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Bernhard Sikorski
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Brief von Bernhard Sikorski aus dem Untersuchungsgefängnis Berlin-Moabit an seine Eltern, 21. August 1942
Bundesarchiv R 3017/2719
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Hans Joachim Günther, Wolfgang Pander, Bernhard Sikorski, Emmerich Schaper, Alfred Schmidt-Sas und Dagmar Petersen, 9. Oktober 1942
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Sterbeurkunde von Bernhard Sikorski vom 4. Dezember 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
























