Josefat Sikorski

25. November 1905, Krotoschin (Krotoszyn) – 20. März 1942
Der Sparkassenangestellte Josefat Sikorski schließt sich nach dem deutschen Überfall auf Polen der nationalen polnischen Widerstands­bewegung an.
Er gehört in Posen, wo Antoni Wolniewicz die polnische militärische Widerstands­organisation Stronnictwo Naro­dowe (SN – Nationale Partei) aufbaut, zu den füh­renden Köpfen dieser Organisation und fungiert als poli­tischer Berater. Mit Gleichgesinnten organisiert er Widerstands­aktionen gegen das NS-Besatzungsregime.
Josefat Sikorski wird am 12. Dezember 1940 festge­nommen, am 18. Dezember 1941 vom „Volks­gerichtshof” wegen „Vorbe­reitung zum Hochverrat” zum Tode verur­teilt und am 20. März 1942 in Berlin-Plötzensee ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte von Josefat Sikorski

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josefat Sikorski und andere vom 15. Oktober 1941

Bundesarchiv R 3017/16167

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josefat Sikorski und andere vom 18. Dezember 1941

Bundesarchiv R 3017/16476

Sterbeurkunde von Josefat Sikorski vom 20. März 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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