Josef Šimek


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Josef Šimek, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Zwischen Spätherbst 1940 und Juni 1941 entrichtet er zur Unterstützung von Angehörigen Inhaftierter Mit­gliedsbeiträge für eine in Maltheuern operierende nun illegale KSČ-Zelle und empfängt kommunistische Druck­schriften. Wegen „staatsfeindlicher Äußerungen” ist er zwischen Juli und Oktober 1941 in einem „Arbeitserzie­hungslager” inhaftiert, bevor er am 12. März 1942 zum zweiten Mal festgenommen wird.
Josef Šimek wird am 18. Dezember 1942 vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hoch­verrat” zum Tode verurteilt und am 9. April 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Šimek und weitere Personen vom 3. September 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Šimek und weitere Angeklagte vom 18. Dezember 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Ablehnung des Gnadenerweises durch den Reichsminister der Justiz für Josef Šimek und weitere Personen vom 31. März 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Sterbeurkunde von Josef Šimek vom 10. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

























