Bronislaus Skowronski
19-jährig wird er erstmals straffällig und verbüßt in den folgenden Jahren wegen Eigentumsdelikten mehrere Haftstrafen. Zuletzt wird er 1938 zu fünf Jahren Haft verurteilt, die er bis 1943 in verschiedenen Gefängnissen verbüßt. Im Februar 1943 soll er von Berlin in das Konzentrationslager Buchenwald überführt werden, wird jedoch am 29. Mai 1943 versehentlich entlassen.
Bronislaus Skowronski wird für eine Klempnerfirma als Hilfsarbeiter tätig, bleibt jedoch nach einigen Wochen aus Angst vor einer Anzeige der Arbeit fern, nachdem er verschlafen hatte. In der Nacht zum 28. Juli 1943 begeht Bronislaus Skowronski in Berlin zwei Einbruchdiebstähle.
Er wird vom Sondergericht V am 25. Januar 1944 wegen „Diebstahls im Rückfall” zum Tode verurteilt und am 22. Februar 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Bronislaus Skowronski
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 3829
Sterbeurkunde von Bronislaus Skowronski vom 23. Februar 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





