Bronislaus Skowronski

8. August 1909, Berlin – 22. Februar 1944
Bronislaus Skowronski

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Bronislaus Skowronski

Bundesarchiv R 3001/143353

Bronislaus Skowronski wächst in Berlin-Lichten­berg auf und besucht eine Hilfsschule, anschließend arbeitet er als Mitfahrer, Hilfsarbeiter und Malergehilfe in verschie­denen Berliner Firmen. Er heiratet und wird 1929 Vater einer Tochter, die Ehe wird später geschieden.
19-jährig wird er erstmals straffällig und verbüßt in den folgenden Jahren wegen Eigen­tums­delikten mehrere Haft­strafen. Zuletzt wird er 1938 zu fünf Jahren Haft verurteilt, die er bis 1943 in verschie­denen Gefängnissen verbüßt. Im Februar 1943 soll er von Berlin in das Konzen­trations­lager Buchen­wald überführt werden, wird jedoch am 29. Mai 1943 versehentlich entlassen.
Bronis­laus Skowronski wird für eine Klempner­firma als Hilfs­arbeiter tätig, bleibt jedoch nach einigen Wochen aus Angst vor einer Anzeige der Arbeit fern, nachdem er ver­schlafen hatte. In der Nacht zum 28. Juli 1943 begeht Bronis­laus Skowronski in Berlin zwei Einbruch­diebstähle.
Er wird vom Sonder­gericht V am 25. Januar 1944 wegen „Dieb­stahls im Rückfall” zum Tode verurteilt und am 22. Februar 1944 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Bronislaus Skowronski

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 3829

Sterbeurkunde von Bronislaus Skowronski vom 23. Februar 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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