Jaroslav Sládeček
Sládeček nimmt seit August 1939 regelmäßig an den Zusammenkünften der illegalen tschechoslowakischen Nationalgarde teil, deren Ziel die Wiedererrichtung des tschechoslowakischen Staates ist. Unter anderem wirbt er neue Mitglieder. Seit Oktober 1940 gehört er einer „zivilen Militärorganisation“ an und beschafft von seiner Arbeitsstelle Baupläne verschiedener Gebäude. Darüber hinaus fertigt er für die Organisation Skizzen von Eisenbahnbrücken, einem Fliegerleuchtturm und einer militärischen Sendestation.
Jaroslav Sládeček wird vom „Volksgerichtshof“ am 7. Oktober 1942 wegen „Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 16. Februar 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Jaroslav Sládeček
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Jaroslav Sládeček vom 26. Juni 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-219-6
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Jaroslav Sládeček vom 7. Oktober 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-219-6
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Jaroslav Sládeček und Jan Semerád vom 16. Februar 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-276-7
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee zum Abgang des Gefangenen Jaroslav Sládeček vom 17. Februar 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-276-7









