Ladislav Slezák


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Ladislav Slezák, 1941
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-520-5
Nach der Annexion des Sudetengebiets und der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht gewinnt ihn sein Kollege Josef Kovář Ende 1939 für die Mitarbeit in der illegalen Gruppe der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) im Bezirk Wildenschwert (Ústí nad Orlicí).
Ab Januar 1940 stellt Ladislav Slezák monatlich etwa zwei kommunistische Flugblätter nach Entwürfen von Kovář sowie eines anderen Funktionärs her und vervielfältigt sie, unter anderem einen Aufruf zur Demonstration am 1. Mai in tausendfacher Ausfertigung.
Am 4. September 1941 wird er von der Gestapo festgenommen. Am 26. November 1942 verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn zusammen mit Josef Kovář, Alois Blaška, Ladislav Lochman und Josef Picko wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Ladislav Slezák wird im Alter von 23 Jahren am 9. April 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Kovář und andere vom 11. September 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-520-1
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Kovář und andere vom 26. November 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-520-9
Telegramm mit der Anordnung der Bekanntmachung der Hinrichtung von Ladislav Slezák und anderen, 10. April 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-520-4
Sterbeurkunde von Ladislav Slezák vom 10. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

































