Josef de Smedt

16. Juni 1921, Puurs – 10. November 1944
1940 kommt Josef de Smedt mit 19 Jahren als belgischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland und arbeitet bei der Firma Märkische Apparate-Fabrik in der Berliner Ritter­straße als Dreher.
In der Zeit von 1943 bis 1944 beteiligt sich de Smedt an mehreren Einbruchdiebstählen in Berliner Zigarren­geschäfte, die nach Luftangriffen beschädigt sind.
Der letzte Einbruchsversuch im Juni 1944 scheitert und de Smedt wird kurz darauf festgenommen. Das Sonder­gericht IV bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 23. Oktober 1944 auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung“ zum Tode.
Josef de Smedt wird am 10. November 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Josef de Smedt

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1488/1

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Josef de Smedt, 10. November 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1488/1

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