Vojtěch Šmíd
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt er sich der nationalen Widerstandsbewegung an. Anfang 1940 schließt er sich der Widerstandsgruppe um Artur Schwarz an, die über den Agenten des französischen Nachrichtendienstes Miloš Bondy senior Kontakte zur geheimen Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) verfügt und den Transfer früherer Legionäre ins Ausland organisiert. Bis Mitte Januar 1940 werden der sich formierenden Exilarmee so zwei Dutzend frühere Piloten und Offiziere zugeführt.
Vojtěch Šmíd stellt einen Stempel her, der die Fälschung slowakischer 100-Kronennoten ermöglicht, um den Geldfluss während des Transports sicherzustellen.
Nach seiner Festnahme Mitte Mai 1940 wird er schließlich am 21. November 1942 zusammen mit Artur Schwarz und zwölf weiteren Angeklagten vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Vojtěch Šmíd wird am 16. Juni 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Vojtěch Šmíd
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 3842
Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Artur Schwarz und andere vom 15. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/14671
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Artur Schwarz und andere vom 21. November 1942
Bundesarchiv R 3017/14671
Sterbeurkunde von Vojtěch Šmíd vom 17. Juni 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

























































