Walter Smiejowski

28. April 1906, Kattowitz (Katowice) – 13. Juli 1941
Walter Smiejowski besucht die deutsche Volksschule in Kattowitz und absolviert im Anschluss eine kaufmän­ni­sche Lehre. 1929 macht er sich selbstständig und be­treibt erst eine Gewürzpackerei und dann eine Papier­großhandlung.
Im Dezember 1931 kommt er in Kontakt mit dem pol­nischen Geheimdienst. Kurz darauf stellt er eine Verbin­dung zwischen seinem Bruder Karl Smiejowski und des­sen Lebensgefährtin und dem Geheim­dienst her. Die beiden erklären sich zur Mitarbeit bereit und erhalten in der Folge auch von Walter Smiejowski übermittelte Aufträge zur Beschaffung von Informationen über die militärischen Verhält­nisse im Deutschen Reich.
Am 6. März 1941 verurteilt der „Volksgerichtshof” Walter Smiejowski wegen „eines versuchten Verbre­chens der Ausspähung militärischer Geheimnisse” zu acht Jahren Zuchthaus. Am 13. Juli 1941 verstirbt Walter Smiejowski im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee. Als Todesursache wird in seiner Sterbeurkunde unter anderem „Haftpsy­chose” angege­ben.

Dokumente

Gefangenenkarte von Walter Smiejowski

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Walter Smiejowski vom 6. März 1941

Bundesarchiv R 3017/14915

Sterbeurkunde von Walter Smiejowski vom 14. Juli 1941

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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