Walter Smiejowski
Im Dezember 1931 kommt er in Kontakt mit dem polnischen Geheimdienst. Kurz darauf stellt er eine Verbindung zwischen seinem Bruder Karl Smiejowski und dessen Lebensgefährtin und dem Geheimdienst her. Die beiden erklären sich zur Mitarbeit bereit und erhalten in der Folge auch von Walter Smiejowski übermittelte Aufträge zur Beschaffung von Informationen über die militärischen Verhältnisse im Deutschen Reich.
Am 6. März 1941 verurteilt der „Volksgerichtshof” Walter Smiejowski wegen „eines versuchten Verbrechens der Ausspähung militärischer Geheimnisse” zu acht Jahren Zuchthaus. Am 13. Juli 1941 verstirbt Walter Smiejowski im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee. Als Todesursache wird in seiner Sterbeurkunde unter anderem „Haftpsychose” angegeben.
Dokumente
Gefangenenkarte von Walter Smiejowski
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Walter Smiejowski vom 6. März 1941
Bundesarchiv R 3017/14915
Sterbeurkunde von Walter Smiejowski vom 14. Juli 1941
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






















