Václav Sobota
Nach der Annexion des Sudetengebiets durch das Deutsche Reich und dem Verbot der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) beteiligt er sich ab Januar 1941 zusammen mit Vincenz Nachtmann am Aufbau einer illegalen Ortsgruppe der KPČ in Ladowitz, deren Leitung Franz Titl übernimmt. Václav Sobota wirbt sechs neue Mitglieder, nimmt Spenden und Mitgliedsbeiträge entgegen, die er an Josef Reichert, dem Kreisinstrukteur von Brüx (Most), weiterleitet. Ab Juli 1941 setzt Reichert ihn als Hauptkassierer des Bezirks ein, zudem unterstützt Václav Sobota ihn bei dessen Verbindungstätigkeiten.
Der „Volksgerichtshof” verurteilt Václav Sobota am 26. Oktober 1942 zusammen mit Franz Titl, Josef Reichert und Vincenz Nachtmann wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Alle vier Männer werden am 19. März 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Václav Sobota
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Reichert und andere vom 26. Oktober 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-517-7
Sterbeurkunde von Václav Sobota vom 20. März 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung










