Antonín Sochr
12. Oktober 1902, Hohenelbe (Vrchlabí)
– 17. Mai 1943
Antonín Sochr kommt 1941 als "Zivilarbeiter" nach Deutschland, arbeitet auf dem Bau für die Deutsche Bau AG und lebt in einem Lager der Deutschen Arbeitsfront in Genshagen bei Teltow.
Nach einem alliierten Luftangriff vom 17. Januar 1943 werden er und andere Zwangsarbeiter zu Aufräumarbeiten herangezogen. Weil es im Lager keine Bettwäsche gibt, nimmt Antonín Sochr einen Bettbezug, ein Bettlaken und einen Bettvorleger an sich und in Gebrauch. Vier Wochen später werden die Unterkünfte der ausländischen Arbeiter im DAF-Lager auf Anordnung der Gestapo Potsdam durchsucht und die Sachen gefunden.
Antonín Sochr, Vater von vier Kindern, wird am 7. April 1943 vom Sondergericht bei dem Landgericht Berlin wegen "Plünderns" auf Grundlage der "Verordnung gegen Volksschädlinge" zum Tode verurteilt und am 17. Mai 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Nach einem alliierten Luftangriff vom 17. Januar 1943 werden er und andere Zwangsarbeiter zu Aufräumarbeiten herangezogen. Weil es im Lager keine Bettwäsche gibt, nimmt Antonín Sochr einen Bettbezug, ein Bettlaken und einen Bettvorleger an sich und in Gebrauch. Vier Wochen später werden die Unterkünfte der ausländischen Arbeiter im DAF-Lager auf Anordnung der Gestapo Potsdam durchsucht und die Sachen gefunden.
Antonín Sochr, Vater von vier Kindern, wird am 7. April 1943 vom Sondergericht bei dem Landgericht Berlin wegen "Plünderns" auf Grundlage der "Verordnung gegen Volksschädlinge" zum Tode verurteilt und am 17. Mai 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Sterbeurkunde von Antonín Sohr vom 18. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

