Rudolf Sokele
In der Nacht zum 23. November 1943 brennt das Wohnhaus, in dem er eine Dachkammer bewohnt, nach einem Luftangriff vollständig aus. Eine Woche später nimmt Rudolf Sokele aus dem Keller Kleidung und Wäsche von Hausbewohnern an sich und wird von dem Bekannten, bei dem er vorübergehend wohnt, angezeigt.
Rudolf Sokele wird am 30. März 1940 vom Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin auf Basis der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode verurteilt und am 9. Mai 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anordnung des Reichsjustizministers zur Urteilsvollstreckung gegen Rudolf Sokele vom 3. Mai 1944
Bundesarchiv R 3001/143507
Bescheid über die Hinrichtung von Rudolf Sokele an den Reichsjustizminister vom 10. Mai 1944
Bundesarchiv R 3001/143507
Sterbeurkunde von Rudolf Sokele vom 11. Mai 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




