Paul Sommer
Ab 1939 begeht er Wohnungseinbrüche, für die er zuletzt 1940 zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt wird, die er zuletzt im Zuchthaus Sonnenburg verbüßt. Am 20. August 1942 flüchtet er bei Außenarbeiten, begeht einige Tage später in Berlin erneut zwei Wohnungseinbrüche und wird gefasst und festgenommen.
Paul Sommer wird am 23. November 1942 vom Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin als „gefährlicher Gewohnheitsverbrecher” auf Grundlage der kurz nach Kriegsbeginn erlassenen „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode verurteilt und am 20. Januar 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Paul Sommer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Paul Sommer vom 21. Januar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



