Wilhelm Sommerfeld

1. Juni 1911, Kappe, Kreis Deutsch-Krone (Kępa, Trzcianka) – 5. Oktober 1938
Wilhelm Sommerfeld ist kaufmännischer Angestellter und arbeitet in verschiedenen Städten Deutschlands. Seit seiner Jugend gehört er dem sozialdemokratischen Arbeitersportverein in Zossen an, engagiert sich in linken Organisationen, wie der Weltjugendliga, dem Bund der Freunde der Sowjetunion und wird schließlich Mitglied und ehrenamtlicher Funktionär des Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD) in Zossen. Anschließend ist er Arbeitsgebietsleiter des KJVD im Unterbezirk Berlin-Süd.
Nach 1933 im Widerstand gegen das NS-Regime, wird er Mitglied des Reichsluftschutzbundes (RLB) und bemüht sich dort gegen das NS-Regime zu arbeiten. Außerdem hat Sommerfeld später Kontakte zu Angehörigen des polnischen militärischen Nachrichtendienstes und informiert diesen über die militärische Ausbildung im RLB.
Wilhelm Sommerfeld wird am 13. Juli 1938 vom 4. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Landes- und Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 5. Oktober 1938 in Plötzensee ermordet.


Dokumente

Gefangenenkarte von Wilhelm Sommerfeld

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

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