Erich Soost

17. Juli 1901, Berlin – 11. August 1944
Erich Soost erlernt den Beruf des Müllers, ist dann aber als Hilfsschlosser beschäftigt. Er wird mehrfach wegen Raubes und Urkundenfälschung zu Zuchthausstrafen verurteilt. Am 27. September 1943 wird er wegen Zuhälterei zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.
Am 11. Februar 1944 wird er zudem gemeinsam mit Bernhard Schäfers und Erwin Förster sowie weiteren Mittätern und Mittäterinnen angeklagt. Ihnen werden mehrere Tierdiebstähle und illegale Schlach­tungen sowie der Handel mit zwangsbe­wirtschafteten Waren vorgeworfen.
Das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin verurteilt Förster und Soost am 22. Juli 1944 wegen „Kriegswirtschaftsverbrechens” und Diebstahl zum Tode. Bernhard Schäfers erhält in einem weiteren Verfahren ebenfalls ein Todesurteil.
Erich Soost wird am 11. August 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Tenor des Todesurteils gegen Erich Soost, 22. Juli 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berln II, Nr. 13900/7

Anordnung der Vollstreckung des Todesurteils gegen Erwin Förster und Erich Soost, 2. August 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berln II, Nr. 3900/7

Sterbeurkunde von Erich Soost vom 12. August 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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