Elinor Sorgenfrei

22. März 1924, Berlin – 31. August 1943
Elinor Sorgenfrei wächst in Berlin-Charlottenburg auf und besucht bis zum 11. Schuljahr ein Gymna­sium. Nach dem Pflichtjahr arbeitet sie als Hausgehilfin und absolviert nebenbei eine Ausbildung zur Schauspielerin. Seit Februar 1943 ist sie als Zimmermädchen tätig.
Am 30. August 1943 wird sie vom Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode verurteilt. Ihr wird vorgeworfen, nach einem Luftangriff in der Nacht vom 23. auf den 24. August 1943 aus den Gegenständen eines geräumten Hauses einen Pelzmantel entwendet zu haben.
Elionor Sorgenfrei wird bereits einen Tag nach dem Urteil, am 31. August 1943, im Alter von 19 Jahren im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Tenor des Todesurteils gegen Elinor Sorgenfrei vom 30. August 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3726

Gnadengesuch von Elinor Sorgenfrei vom 30. August 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3726/1

Ablehnung eines Gnadenerweises für Elenor Sorgenfrei vom 31. August 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3726

Mitteilung über die Vollstreckung der Todesstrafe gegen Elinor Sorgenfrei vom 1. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3726

Sterbeurkunde von Elinor Sorgenfrei vom 2. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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