Jan Šorm
Er erhält im Mai 1941 durch den ebenfalls in diesem Fall angeklagten Josef Mišák die illegale politische Flugschrift „V boj” („In den Kampf”) und gibt sie weiter. Eben­falls erklärt er sich bereit, für diesen nachrichtendienst­liche Erkundigungen einzuholen. Zweimal sammelt er in Be­richten Anzahl, Art und Richtung der durch Olmütz geleiteten deutschen Truppentransporte, fertigt eine Skizze des Flugplatzes in Neuretein an und versucht, die Lage des unterirdischen Flughafens zu erkunden.
Jan Šorm wird am 6. Mai 1942 festgenommen, vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 29. Juni 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Jan Šorm und weitere Personen vom 4. Mai 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jan Šorm und weitere Angeklagte vom 29. Juni 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313
Ablehnung des Gnadenerweises durch den Reichsminister der Justiz für Jan Šorm und weitere Verurteilte vom 7. September 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313
Sterbeurkunde von Jan Šorm vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

















































