Alfred Sosnowski
Am 8. Juni 1944 wird er vom Amtsgericht Berlin wegen zweifachen Diebstahls zu drei Monaten Gefängnis verurteilt, weil er aus einem bombengeschädigten Haus eine Nähmaschine sowie Papp- und Holztafeln zur Beseitigung von Fliegerschäden an sich genommen hatte.
Wegen vier im Frühjahr 1944 begangenen Kellereinbrüche, die Alfred Sosnowski zudem zur Last gelegt werden, wird der Familienvater schließlich am 1. August 1943 vom Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin auf Grundlage der „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode verurteilt und am 18. August 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Alfred Sosnowski
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Alfred Sosnowski vom 21. August 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



