Josef Špalek
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht und der Errichtung des „Protektorats Böhmen und Mähren” schließt er sich der tschechischen Widerstandsbewegung Národni Odboj (Nationaler Widerstand) an. Zusammen mit anderen informiert er über Jan Vycpálek, der für den sowjetischen Nachrichtendienst tätig ist, sowjetische Dienststellen über geheime deutsche Rüstungspläne in Kladno.
Er wird am 13. September 1941 festgenommen und am 29. April 1943 vom „Volksgerichtshof” zusammen mit Jan Vycpálek und vier weiteren Angeklagten wegen „Vorbereitung zum Hochverrat, Landesverrat und Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt.
Josef Špalek wird am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Haftbefehl gegen Josef Špalek vom 4. Oktober 1941
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-464-5
Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Jan Vycpálek und andere vom 17. Februar 1943
Bundesarchiv R 3001/147069
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jan Vycpálek und andere vom 29. April 1943
Bundesarchiv R 3001/147069
Sterbeurkunde von Josef Špalek vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Fernschreiben des Oberreichsanwalts zur Vollstreckung der Urteile gegen Josef Špalek und weitere Personen vom 15. September 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-464-10
























































