Marie Spata
Spata steht der KPD nahe. 1939 wird wegen „staatsfeindlicher Äußerungen” gegen sie ermittelt, aber keine Anklage erhoben.
Nachbarinnen und Nachbarn in einer Schrebergartensiedlung denunzieren Spata 1943 bei der Gestapo, da sie sich wiederholt negativ über das NS-Regime und den Krieg geäußert haben soll. Auch wird sie verdächtigt, „Feindsender” gehört zu haben.
Marie Spata wird am 19. Oktober 1943 festgenommen und am 18. April 1944 vom „Volksgerichtshof” wegen „Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt.
Sie wird am 9. Juni 1944 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Marie Spata, 11. Februar 1944
Bundesarchiv R 3017/34568
Abschrift des Urteils des „Volksgerichtshofs” gegen Marie Spata, 28. April 1944
Bundesarchiv R 3017/34568
Vollstreckung des Urteils gegen Marie Spata, 9. Juni 1944
Bundesarchiv R 3017/34568
Sterbeurkunde von Marie Spata vom 10. Juni 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
















