Karl Spiegel
Im Jahr 1935 wird Karl Spiegel von einem Grenzbeamten für den polnischen Nachrichtendienst angeworben. Er erklärt sich bereit, auf seinen regelmäßigen Reisen nach Deutschland Informationen vor allem über militärische Vorgänge im Deutschen Reich zu sammeln.
Er wird im März 1940 festgenommen und am 13. August 1941 vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Lan­desverrats” zum Tode verurteilt. Seine ebenfalls ange­klagte Ehefrau wird wegen „Beihilfe zum Unternehmen des Landesverrats” zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt.
Karl Spiegel wird am 19. November 1941 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Spiegel
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Karl Spiegel und andere vom 9. April 1941
Bundesarchiv R 3017/15028
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Karl Spiegel und andere vom 13. August 1941
Bundesarchiv R 3017/15028
Sterbeurkunde von Karl Spiegel vom 19. November 1941
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung









































































































