Albrecht Spiess

9. September 1896, Stuttgart – 26. November 1935
Albrecht Spiess

Passfoto von Albrecht Spiess, 1931

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-78-8

Albrecht Spiess stammt aus einer Stutt­garter Offiziers­familie. 1914 tritt er in das Militär ein und nimmt am Ersten Welt­krieg teil, 1915 lässt er sich in die Flieger­truppe versetzen und zum Feld­piloten ausbilden. Nach zwei Unfällen muss er zum Beobachter umsatteln und scheidet 1920 als Ober­leutnant aus dem aktiven Heeres­dienst aus. Nach verschie­denen anderen Stationen wird er 1933 Landes­schutz­offizier im Reichs­luftfahrt­minis­terium und erhält den Dienst­grad eines Haupt­manns.
1933 lässt er sich für den tsche­chischen Nach­richten­dienst anwer­ben und liefert dessen Leiter Oberst Mojmír Soukup regel­mäßig Informa­tionen über die deutsche Luft­fahrt.
Albrecht Spiess wird am 14. März 1935 festge­nommen, am 30. Juli 1935 vom „Volks­gerichts­hof” wegen „Verrats militä­rischer Geheim­nisse” zum Tode verur­teilt und am 26. November 1935 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Albrecht Spiess

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Albrecht Spiess vom 26. November 1935

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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