Hubert Sprengel

6. Dezember 1908, Berlin – 27. November 1937
Hubert Sprengel wird am 6. Dezember 1908 in Berlin geboren und dient nach dem Schulbesuch in der Reichs­wehr, aus der er 1935 wegen einer gegen Hitler gerich­teten Äußerung als Unteroffizier entlassen wird.
Er wird im Frühjahr 1935 vom französischen Nachrich­tendienst angeworben und gibt Auskunft über die Zu­sammensetzung und Bewaffnung seines früheren Regi­ments. Außerdem unternimmt er bis zu seiner Festnahme im Mai 1936 etwa 14 Erkundungsreisen in deutsche Garnisonsstädte und erstattet Bericht vor allem über die Stärke der dort liegenden Truppenverbände sowie deren Bewaffnung.
Hubert Sprengel wird vom „Volksgerichtshof“ am 6. Juli 1937 wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 27. November 1937 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Hubert Sprengel

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Hubert Sprengel vom 18. März 1937

Bundesarchiv R 3018/5129

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Hubert Sprengel vom 6. Juli 1937

Bundesarchiv R 3018/5129

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