Johann Sroka

4. März 1913, Beuthen (Bytom) – 17. November 1939
Johann Sroka wächst als Sohn eines Schuh­macher­meisters in Ober­schlesien auf. Nach der mittleren Reife ist er als Bau­prak­tikant in einer Baufirma tätig, besucht ein Semester die Bau­gewerk­schule und arbeitet schließlich als Bau­arbeiter.
1936 wird er von seinem Freund Ewald Lakota für den polnischen Nach­richten­dienst ange­worben und beschafft bis zu seiner Fest­nahme im September 1937 über einen Wehr­machts­an­gehörigen militärische Informa­tionen. Zudem geben er und Lakota gefälschte Schrift­stücke des Reichs­arbeits­dienstes weiter.
Der 3. Senat des „Volks­gerichts­hofs” verurteilt Johann Sroka und Ewald Lakota am 20. Sep­tember 1939 wegen „Landes­verrats” zum Tode.
Johann Sroka wird am 17. November 1939 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Johann Sroka

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklageschrift des „Volks­gerichts­hofs” gegen Ewald Lakota und Johann Sroka vom 13. April 1939

Bundesarchiv R 3017/35236

Urteil des „Volks­gerichts­hofs” gegen Ewald Lakota und Johann Sroka vom 20. September 1939

Bundesarchiv R 3017/12207

Sterbeurkunde von Johann Sroka vom 17. November 1939

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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