Robert Stamm
Nach dem Reichstagsbrand setzt er seine politische Tätigkeit illegal fort. Von Mai 1933 bis Frühjahr 1934 ist er als Politischer Sekretär der Bezirksleitung Niedersachsen tätig, anschließend leitet er die Berlin-Brandenburger Organisation der KPD. Im November 1934 nimmt Robert Stamm in Moskau an den Vorbereitungen des VII. Weltkongresses der Kommunistischen Internationale teil. Auf Beschluss der KPD-Führung kehrt er Anfang März 1935 nach Berlin zurück. Mit Max Maddalena und Adolf Rembte soll Robert Stamm die illegale KPD-Inlandsleitung in Berlin neu bilden.
Bei einem geheimen Treffen wird Robert Stamm gemeinsam mit Adolf Rembte und Max Maddalena am 27. März 1935 bei einem geheimen Treffen festgenommen. Trotz einer großen internationalen Protest- und Solidaritätsbewegung werden Stamm und Rembte am 4. Juni 1937 vom „Volksgerichtshof“ wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt.
Sie werden am 4. November 1937 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Robert Stamm
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Adolf Rembte, Robert Stamm und drei weitere Angeklagte, 4. Juni 1937
Bundesarchiv R 3017/5795
Ablehnung einer Begnadigung von Robert Stamm, 22. Oktober 1937
Bundesarchiv R 3017/29932
Protokoll der Vollstreckung der Todesstrafe gegen Adolf Rembte und Robert Stamm, 4. November 1937
Bundesarchiv R 3017/29933
Bekanntmachung der Hinrichtung von Adolf Rembte und Robert Stamm, 4. November 1937
Bundesarchiv R 3017/29932








































































