Erich Stammer
Nach vorübergehendem Aufenthalt in Danzig zieht er nach Berlin, betätigt sich dort als Kaufmann und schmuggelt Waren und Rauschgift nach Polen. Über den Chemiker Walter Viela gerät Stammer in Kontakt mit dem polnischen Nachrichtendienst, dem er Informationen über Rüstungsvorhaben liefert. Im Frühjahr 1933 tritt er dem „Stahlhelm“ bei und wird im Herbst 1934 in die SA übernommen. Seit 1937 ist er auch Mitglied der NSDAP.
Erich Stammer wird am 1. September 1942 vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs“ wegen „Verrats militärischer Geheimnisse“ zum Tode verurteilt und am 24. November 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Erich Stammer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Erich Stammer vom 25. November 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



