Kurt Stangl

6. Februar 1907, Chemnitz – 13. Februar 1937
Kurt Stangl wird am 6. Februar 1907 in Chemnitz gebo­ren und erlernt nach dem Schulbesuch das Schlosser­handwerk. In der Folgezeit arbeitet er unter anderem als Platinmacher oder Werkmeister bei verschiedenen Ar­beitgebern. Mehrmals reist er in die Tschechoslowakei und die Sowjetunion, um dort einer Beschäftigung nachzugehen.
Er wird im März 1933 vom polnischen Geheimdienst an­geworben und gibt zunächst über die Lage und Beleg­stärke von verschiedenen Rüstungsbetrieben in der Sowjetunion Auskunft. Darüber hinaus erstattet er bis zu seiner Festnahme im März 1935 Bericht über die Beleg­stärke und Produktion deutscher Rüstungsbetriebe und wirbt weitere Personen für den Nachrichtendienst an.
Kurt Stangl wird vom „Volksgerichtshof“ am 1. Juli 1936 wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 13. Februar 1937 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Kurt Stangl

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Kurt Stangl vom 1. Juli 1936

Bundesarchiv R 3017/35148

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