Aleksy Stasiński
Im September 1939 gerät er in deutsche Kriegsgefangen­schaft und arbeitet nach seiner Freilassung bei der Deut­schen Waffen- und Munitionsfabrik in Posen. Stasinski wird von Ludwig Gorniak, mit dem er zusammen in der polnischen Armee gedient hat, im November 1940 für die Widerstandsorganisation Wojskowa Organizacja Ziem Zachodnich (WOZZ – Militärorganisation der Westge­biete) gewonnen. Dieser Zusammenschluss mehrerer militärischer Geheim­organisationen plant den bewaffne­ten Aufstand gegen das NS-Besatzungsregime. Mit Ludwig Gorniak und anderen ehemaligen Armeeange­hörigen, die Stasiński seit seiner Militärzeit kennt, hat er die Aufgabe, die Organisation aufzubauen, neue Mitglie­der zu werben und deutsche Truppenbewegungen zu beobachten. Stasiński stellt außerdem geheime Flugschrif­ten her.
Aleksy Stasiński wird am 26. August 1941 festgenommen, am 11. August 1942 vom Oberlandesgericht Posen wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 26. September 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Aleksy Stasiński
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des Oberlandesgerichts in Posen gegen Aleksy Stasiński und andere vom 16. Mai 1942
Bundesarchiv R 3017/10154
Urteil des Oberlandesgerichts in Posen gegen Aleksy Stasiński und andere vom 11. August 1942
Bundesarchiv R 3017/10154
Sterbeurkunde von Aleksy Stasiński vom 26. September 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





























