Aleksy Stasiński

11. Februar 1900, Samostrzel/Kreis Wirsitz (Wyrzysk) – 26. September 1942
Aleksy Stasiński tritt nach der Schule als Berufs­soldat in die polnische Armee ein. Dort ist er Divisions­schreiber und zuletzt Oberfeld­webel.
Im September 1939 gerät er in deutsche Kriegs­gefangen­schaft und arbeitet nach seiner Frei­lassung bei der Deut­schen Waffen- und Munitions­fabrik in Posen. Stasinski wird von Ludwig Gorniak, mit dem er zusam­men in der polnischen Armee gedient hat, im November 1940 für die Wider­stands­organi­sation Wojskowa Organizacja Ziem Zachodnich (WOZZ – Militär­organi­sation der Westge­biete) gewonnen. Dieser Zusammen­schluss mehrerer militärischer Geheim­organi­sationen plant den bewaffne­ten Auf­stand gegen das NS-Besat­zungs­regime. Mit Ludwig Gorniak und anderen ehemaligen Armee­ange­hö­rigen, die Stasiński seit seiner Militärzeit kennt, hat er die Aufgabe, die Organi­sation aufzu­bauen, neue Mitglie­der zu werben und deutsche Truppen­bewe­gungen zu beobach­ten. Stasiński stellt außerdem geheime Flugschrif­ten her.
Aleksy Stasiński wird am 26. August 1941 festge­nommen, am 11. August 1942 vom Ober­landes­gericht Posen wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” zum Tode verurteilt und am 26. September 1942 im Straf­gefängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Aleksy Stasiński

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des Oberlandesgerichts in Posen gegen Aleksy Stasiński und andere vom 16. Mai 1942

Bundesarchiv R 3017/10154

Urteil des Oberlandesgerichts in Posen gegen Aleksy Stasiński und andere vom 11. August 1942

Bundesarchiv R 3017/10154

Sterbeurkunde von Aleksy Stasiński vom 26. September 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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