Werner Steckel

15. Dezember 1910, Sangerhausen – 21. Juni 1940
Werner Steckel

Werner Steckel

Jehovas Zeugen, Archiv Zentraleuropa

Der mit seiner Familie in Sangerhausen lebende Werner Steckel gehört der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas an. Am 4. April 1940 wird er zum Wehrdienst einberufen. Aus religiösen Gründen verweigert Werner Steckel den Dienst an der Waffe und den Eid auf Hitler.
Bereits kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen ist am 26. August 1939 die „Kriegssonderstrafrechts­verordnung” in Kraft getreten, nach der die Verweigerung des Militär­dienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet und mit dem Tode bestraft werden kann.
Werner Steckel wird festgenommen und am 29. Mai 1940 vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt. Er wird am 21. Juni 1940 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Werner Steckel

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Werner Steckel vom 21. Juni 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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