Hermann Steenbrink

26. Mai 1910, Utrecht – 18. April 1945
Hermann Steenbrink wird am 26. Mai 1910 in Utrecht geboren und ist nach dem Besuch der Volks­schule als Kraftfahrer und Omnibusfahrer tätig. Im Januar 1942 kommt er als „Zivilarbeiter” nach Berlin, wo er bei einer Firma in Reinickendorf als Kraftfahrer arbeitet.
Nach einem Bombenangriff auf Berlin am 3. Februar 1945 soll Steenbrink Lebensmittel zu verschie­denen Verpflegungsstellen für Bombengeschädigte in Berlin transportieren. Bei dieser Gelegenheit entwendet er mehrere Brote und Würste.
Vom Sondergericht Berlin wird Hermann Steenbrink deswegen am 21. März 1945 nach der „Volksschädlings­verordnung” zum Tode verurteilt und am 18. April 1945 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Hermann Steenbrink, hier mit dem Geburtsjahr 1900

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteilstenor gegen Max Schlickum und „pp.” (Hermann Steenbrink), 6. April 1945

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 18298

zurück