Hermann Steenbrink
Nach einem Bombenangriff auf Berlin am 3. Februar 1945 soll Steenbrink Lebensmittel zu verschie­denen Verpflegungsstellen für Bombengeschädigte in Berlin transportieren. Bei dieser Gelegenheit entwendet er mehrere Brote und Würste.
Vom Sondergericht Berlin wird Hermann Steenbrink deswegen am 21. März 1945 nach der „Volksschädlings­verordnung” zum Tode verurteilt und am 18. April 1945 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Hermann Steenbrink, hier mit dem Geburtsjahr 1900
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteilstenor gegen Max Schlickum und „pp.” (Hermann Steenbrink), 6. April 1945
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 18298



