Kurt Steffelbauer
Wegen seiner Mitgliedschaft in der KPD, seines aktiven Engagements in der Lehrergewerkschaft und der Berliner Interessengemeinschaft oppositioneller Lehrer wird er im Februar 1933 von den Nationalsozialisten aus dem Schuldienst entlassen, im Herbst desselben Jahres jedoch wieder eingestellt.
Steffelbauers Wohnung dient nach 1933 als Anlaufstelle für Kuriere der KPD. Er unterstützt den Aufbau von Betriebszellen in den Berliner Siemenswerken und leitet seit dem Frühsommer 1934 illegale Gruppen, in denen entlassene und noch im Schuldienst befindliche Lehrer mitarbeiten. Seine Widerstandskontakte reichen nach Hamburg, Magdeburg, Bielefeld, Sachsen und Bayern.
Nachdem der Gestapo Flugblätter und Schriften aus diesem Kreis in die Hände gefallen sind, wird Steffelbauer am 28. Mai 1941 festgenommen und am 10. Januar 1942 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt. Er wird am 21. Mai 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Kurt Steffelbauer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Kurt Steffelbauer, Arthur Emmerlich und Alfred Grünberg, 13. Oktober 1941
Bundesarchiv R 3017/9
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Kurt Steffelbauer, Arthur Emmerlich und Alfred Grünberg, 10. Januar 1942
Bundesarchiv R 3017/2026
Bekanntmachung der Hinrichtung von Arthur Emmerlich, Kurt Steffelbauer und Alfred Grünberg, 21. Mai 1942
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Sterbeurkunde von Kurt Steffelbauer vom 21. Mai 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung











































































































