Josef Steidle
Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten geht er in die Illegalität. Josef Steidle wird am 14. Juni 1933 in „Schutzhaft“ genommen. Nach seiner Entlassung Ende 1933 übernimmt er im Frühjahr 1934 die Leitung des Nachrichtenapparates der KPD in Württemberg. Er arbeitet eng mit Stefan Lovász, Artur Göritz und Liselotte Herrmann bei der Beschaffung und Weiterleitung ge­heimer Rüstungspläne zusammen.
Josef Steidle wird am 7. Dezember 1935 festgenommen und vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs“ am 12. Juni 1937 zum Tode verurteilt. Er wird am 20. Juni 1938 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Josef Steidle
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Stefan Lovász, Alfred Grözinger, Josef Steidle, Artur Göritz und Liselotte Herrmann, 12. Juni 1937
Bundesarchiv R 3017/28895
Anordnung der Vollstreckung der Todesurteile gegen Artur Göritz, Josef Steidle, Liselotte Herrmann und Stefan Lovász, 15. Juni 1938
Bundesarchiv R 3017/28895
Protokoll der Vollstreckung der Todesurteile gegen Stefan Lovász, Josef Steidle, Artur Göritz und Liselotte Hermann, 20. Juni 1938
Bundesarchiv R 3017/28895
Bekanntmachung der Hinrichtung von Stefan Lovász, Josef Steidle, Artur Göritz und Liselotte Herrmann, 20. Juni 1938
Bundesarchiv R 3017/28895





























































