Karl Stein
Karl Stein wird im Juni 1933 festgenommen und am 3. Mai 1934 vom Oberlandesgericht Dresden zu einer einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Nach seiner Haft­entlassung setzt er die illegale Arbeit gegen das NS-Regime fort und versucht die kommunistischen Strukturen in Dresden wieder aufzubauen.
Mit Fritz und Eva Schulze und Albert Hensel gelingt es Karl Stein frühere Kommunisten und Sozialdemokraten für regelmäßige politische Aussprachen zu gewinnen. Er nimmt zudem an Treffen mit Funktionären der illegalen KPD in Prag teil. Am 21. Januar 1941 nimmt die Gestapo Karl Stein an seinem Arbeitsplatz fest. Unter dem Druck der Verhöre unternimmt er am 28. Januar 1941 einen Selbstmordversuch.
Karl Stein wird am 13. März 1942 gemeinsam mit Fritz Schulze und Albert Hensel vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Er wird am 5. Juni 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Stein
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift gegen Karl Stein, Fritz Schulze, Albert Hensel und andere, 2. Dezember 1941
Bundesarchiv R 3018/1718
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Karl Stein, Fritz Schulze, Albert Hensel und andere, 13. März 1942
Bundesarchiv R 3018/1718
Sterbeurkunde von Karl Stein vom 5. Juni 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
















































































