Oskar Steldt

11. Juni 1876, Berlin – 18. November 1942
Der in Berlin-Neu­kölln wohn­hafte Post­betriebs­assistent Oskar Steldt nimmt 1941 inner­halb von neun Monaten hunderte Feld­postpäck­chen an sich.
Er wird am 8. August 1942 vom Sonder­gericht II bei dem Land­gericht Berlin wegen „fortge­setzten Dieb­stahls” auf Grund­lage der kurz nach Kriegs­beginn erlassenen „Verord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode verur­teilt und am 18. November 1942 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte von Oskar Steldt

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Oskar Steldt vom 19. November 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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