Hermann Stempniak

4. September 1915, Nauen/Osthavelland – 8. Februar 1944
Hermann Stepniak wächst in schwierigen sozialen Verhält­nissen auf und wird im Alter von 13 Jahren in einem Heim unter­gebracht. Wieder­holt wird er straffällig und entweicht aus der Fürsorge­erziehung. Ab 1932 ist er in der Land­wirtschaft tätig, wird jedoch in den folgenden Jahren mehrfach zu Haftstrafen wegen Eigentums­delikten verurteilt.
Am 18. Januar 1944 wird Hermann Stempniak vom Sonder­gericht IV bei dem Land­gericht Berlin als „gefährlicher Gewohn­heits­verbrecher” zum Tode verurteilt. Ihm wird vorgeworfen in betrügerischer Absicht siebzig Reichs­mark erschwindelt zu haben.
Hermann Stempniak wird am 8. Februar 1944 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Ablehnung eines Gnadenerweises für Hermann Stempniak vom 27. Januar 1944

Bundesarchiv R 3001/143358

Mitteilung über die Hinrichtung von Hermann Stempniak vom 9. Februar 1944

Bundesarchiv R 3001/143358

Sterbeurkunde von Hermann Stempniak vom 9. Februar 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück