Frieda Stentzel
Nach einem weiteren Bombenangriff finden Altermann und Stentzel am Morgen des 25. November vor einem benachbarten Grundstück einige Gepäckstücke, die sie an sich nehmen.
Frieda Stentzel wird am 2. September 1944 fest­genommen. Ihr wird vorgeworfen, aus den Gepäck­stücken mehrere Zigaretten sowie weitere Gegenstände entnommen zu haben. Bereits im Mai 1944 ist auch Maria Altermann in Haft genommen worden.
Beide Frauen werden am 2. Oktober 1944 vom Sondergericht I beim Landgericht Berlin wegen „Plünderns” zum Tode verurteilt. Nachdem ihr Gnadengesuch abgelehnt worden ist, wird Frieda Stentzel am 20. Oktober 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Frieda Stentzel aus dem Frauengefängnis Barnimstraße
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1678/5
Haftbefehl für Frieda Stentzel, 2. September 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1678
Tenor des Todesurteils gegen Maria Altermann und Frieda Stentzel, 2. Oktober 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1678/5
Anordnung der Vollstreckung des Todesurteils gegen Maria Altermann und Frieda Stentzel, 12. Oktober 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1678/5








