Antonín Štětka

13. Juni 1904, Strakonitz (Strakonice) – 5. November 1942
Antonín Štětka wird am 13. Juni 1904 in Strakonitz ge­boren, leistet ab 1924 seinen Militär­dienst und ist ab 1936 bis zu dessen Auflösung Mitglied des „Verban­des der Freunde der UdSSR”.
Der Geschäfts­diener wird im Februar 1941 für die Arbeit in der verbotenen Kom­munis­tischen Partei der Tsche­cho­slowakei (Komunis­tická strana Česko­slovenska, kurz: KSČ) angeworben und entrichtet monatliche Unter­stützungs­zahlungen für die Ange­hörigen politischer Häftlinge. Im Mai 1941 wird ihm die Leitung einer Zelle im Prager Stadt­teil Pankratz übertragen. In dieser Funk­tion nimmt er bis Oktober 1941 an Funktionärs­treffen teil, verteilt unter den Mitgliedern der Zelle politische Flug­schriften und sammelt von ihnen Geld­beiträge ein.
Antonín Štětka wird wegen seiner politischen Betä­tigung festge­nommen und vom 1. Senat des „Volks­gerichtshofs” am 29. Juli 1942 wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat und Feindbe­günstigung” zum Tode verur­teilt. Er wird am 5. November 1942 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Antonín Štětka

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Antonín Štětka und weitere Angeklagte vom 29. Juli 1942

Bundesarchiv R 3017/9515

Gnadengesuch von Antonin Štětka mit Übersetzung vom 18. August 1942

Bundesarchiv R 3017/15728

Ablehnung des Gnadenerweises durch den Reichsminister der Justiz für Antonín Štětka und weitere Personen vom 26. Oktober 1942

Bundesarchiv R 3017/15728

Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Antonín Štětka und weitere Personen vom 5. November 1942

Bundesarchiv R 3017/15728

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