Antonín Štětka
Der Geschäftsdiener wird im Februar 1941 für die Arbeit in der verbotenen Kommunistischen Partei der Tsche­choslowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) angeworben und entrichtet monatliche Unter­stützungszahlungen für die Angehörigen politischer Häftlinge. Im Mai 1941 wird ihm die Leitung einer Zelle im Prager Stadtteil Pankratz übertragen. In dieser Funk­tion nimmt er bis Oktober 1941 an Funktionärstreffen teil, verteilt unter den Mitgliedern der Zelle politische Flugschriften und sammelt von ihnen Geldbeiträge ein.
Antonín Štětka wird wegen seiner politischen Betätigung festgenommen und vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 29. Juli 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt. Er wird am 5. November 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Antonín Štětka
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Antonín Štětka und weitere Angeklagte vom 29. Juli 1942
Bundesarchiv R 3017/9515
Gnadengesuch von Antonin Štětka mit Übersetzung vom 18. August 1942
Bundesarchiv R 3017/15728
Ablehnung des Gnadenerweises durch den Reichsminister der Justiz für Antonín Štětka und weitere Personen vom 26. Oktober 1942
Bundesarchiv R 3017/15728
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Antonín Štětka und weitere Personen vom 5. November 1942
Bundesarchiv R 3017/15728

































