Kurt Steyreiff
23. Juli 1922, Nowawes
– 6. April 1944
Kurt Steyreiff, der sechsjährig seine Mutter verliert, besucht die Schule bis zu seinem 13. Lebensjahr. Weil er im Strandbad Babelsberg Badegästen Geldbörsen stiehlt, kommt er ins Jugendheim Strausberg. Bis 1940 steht er unter Fürsorgeerziehung, während der er abwechselnd in Heimen lebt und in der Landwirtschaft und in Gärtnereien arbeitet. Anschließend wird er bei der UFA in Babelsberg als Geländearbeiter tätig.
1941 tritt er als Freiwilliger in die Kriegsmarine ein und wird auf U-Booten eingesetzt. Aufgrund eines Unfalls wird er zu einer Schiffsstammabteilung nach Kiel versetzt, wo er erneut straffällig wird. Im August 1942 wird er aus der Marine entlassen und arbeitet erneut bei der UFA.
Von Dezember 1942 bis zu seiner Festnahme Ende Mai 1943 begeht Kurt Steyreiff in Berlin und Umgebung eine Reihe von Diebstählen, vor allem Gepäckdiebstähle. Das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn deshalb am 15. März 1944 auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode. Kurt Steyreiff wird 21-jährig am 6. April 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
1941 tritt er als Freiwilliger in die Kriegsmarine ein und wird auf U-Booten eingesetzt. Aufgrund eines Unfalls wird er zu einer Schiffsstammabteilung nach Kiel versetzt, wo er erneut straffällig wird. Im August 1942 wird er aus der Marine entlassen und arbeitet erneut bei der UFA.
Von Dezember 1942 bis zu seiner Festnahme Ende Mai 1943 begeht Kurt Steyreiff in Berlin und Umgebung eine Reihe von Diebstählen, vor allem Gepäckdiebstähle. Das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn deshalb am 15. März 1944 auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode. Kurt Steyreiff wird 21-jährig am 6. April 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Sterbeurkunde von Kurt Steyreiff vom 8. April 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

