Theodor Stosik

11. Dezember 1892, Demblin (Dęblin/Puławy) – 12. Mai 1942
Theodor Stosik

Erkennungsdienstliche Aufnahme der Gestapo von Theodor Stosik

Bundesarchiv R 3017/15243

Theodor Stosik wird am 11. Dezember 1892 in Demblin geboren.
Im Ersten Weltkrieg wird Stosik zu den polnischen Legio­nen eingezogen und infolge einer Verletzung 1917 als Invalide aus dem Heer entlassen. 1918 wird er Bauleiter bei der polnischen Staatsbahn in Ra­dom. Von 1924 bis 1927 arbeitet er als selbstständiger Bauunter­nehmer, tritt danach aber wieder in den öffentlichen Dienst ein und wird Bauleiter der Stadtverwaltung Zawiercie.
Theodor Stosik, der seit 1938 Sekretär des polnischen Legionärs­verbandes ist, schließt sich sofort nach der Besetzung Polens durch die Deutsche Wehrmacht der nationalen Widerstands­bewegung an und versucht, in seinem Wohn- und Arbeits­bereich Mitkämpfer für den bewaffneten Widerstand gegen das national­sozialistische Besatzungsregime zu gewinnen.
Der Vater von zwei Kindern wird am 19. Juni 1940 fest­genommen, am 9. Januar 1942 vom „Volksge­richtshof” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode ver­urteilt und am 12. Mai 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Theodor Stosik

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Theodor Stosik und andere vom 19. September 1941

Bundesarchiv R 3017/15243

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Theodor Stosik und andere vom 9. Januar 1942

Bundesarchiv R 3017/15243

Gnadengesuch des Rechtsanwalts Paul Fuhrmann für Theodor Stosik vom 19. Januar 1942

Bundesarchiv R 3017/15243

Sterbeurkunde von Theodor Stosik vom 12. Mai 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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