Theodor Stosik
Im Ersten Weltkrieg wird Stosik zu den polnischen Legio­nen eingezogen und infolge einer Verletzung 1917 als Invalide aus dem Heer entlassen. 1918 wird er Bauleiter bei der polnischen Staatsbahn in Radom. Von 1924 bis 1927 arbeitet er als selbstständiger Bauunter­nehmer, tritt danach aber wieder in den öffentlichen Dienst ein und wird Bauleiter der Stadtverwaltung Zawiercie.
Theodor Stosik, der seit 1938 Sekretär des polnischen Legionärsverbandes ist, schließt sich sofort nach der Besetzung Polens durch die Deutsche Wehrmacht der nationalen Widerstandsbewegung an und versucht, in seinem Wohn- und Arbeitsbereich Mitkämpfer für den bewaffneten Widerstand gegen das nationalsozialistische Besatzungsregime zu gewinnen.
Der Vater von zwei Kindern wird am 19. Juni 1940 fest­genommen, am 9. Januar 1942 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode ver­urteilt und am 12. Mai 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Theodor Stosik
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Theodor Stosik und andere vom 19. September 1941
Bundesarchiv R 3017/15243
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Theodor Stosik und andere vom 9. Januar 1942
Bundesarchiv R 3017/15243
Gnadengesuch des Rechtsanwalts Paul Fuhrmann für Theodor Stosik vom 19. Januar 1942
Bundesarchiv R 3017/15243
Sterbeurkunde von Theodor Stosik vom 12. Mai 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung















































































