Max Stoye
Ende 1933 kehrt er nach Deutschland zurück. Stoye übernimmt im April 1934 die Funktion des Organisationsleiters für den KJVD im Bezirk Ruhr und organisiert den Widerstand gegen das NS-Regime. Als die Gestapo zahl­reiche Mitglieder des illegalen KJVD festnimmt, flieht er Ende 1934 nach Amsterdam. 1935 wird er von der niederländischen Polizei festgenommen und nach Belgien ausgewiesen.
In Antwerpen arbeitet Max Stoye für die Rote Hilfe, wird jedoch erneut festgenommen und geht nach kurzer Haft in die Illegalität. Er wird Leiter der Freien Deutschen Jugend in Belgien. Bei Kriegsausbruch wird er als feindlicher Ausländer von den belgischen Behörden interniert und in das Lager St. Cyprien nach Südfrank­reich gebracht.
Im Sommer 1940 gelingt ihm die Flucht. Er erhält den Auftrag, mit falschen Papieren nach Belgien zurück­zukehren und organisiert in Brüssel ab November 1940 mit Hermann Geisen, Kurt Garbarini und Herbert Neubeck Widerstandsaktivitäten gegen das national­sozialistische Besatzungsregime.
Max Stoye wird im August 1941 festgenommen und am 9. März 1943 vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs“ zum Tode verurteilt. Er wird am 20. Mai 1943 im Strafge­fängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Max Stoye, 9. März 1943
Bundesarchiv R 3018/1760
Ablehnung eines Gnadenerweises für Max Stoye, 7. Mai 1943
Bundesarchiv R 3018/1760
Protokoll der Verkündung der bevorstehenden Vollstreckung des Todesurteils gegen Max Stoye, 20. Mai 1943
Bundesarchiv R 3018/1760
Protokoll der Vollstreckung des Todesurteils gegen Max Stoye, 20. Mai 1943
Bundesarchiv R 3018/1760
Mitteilung über die Hinrichtung von Max Stoye, 20. Mai 1943
Bundesarchiv R 3018/1760


















