Ondřej Straka
Er wird 1940 für die seit 1938 verbotene Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (Komunistická strana Čes­koslovenska, kurz: KSČ) geworben und zahlt Mitglieds­beiträge für die Unterstützung von Familien Inhaftierter. Im Herbst 1942 versteckt er einen flüchtigen KSČ-Funk­tionär bei sich und erhält von ihm eine Pistole zur Auf­bewahrung.
Er wird Anfang Februar 1943 festgenommen, vom 1. Se­nat des „Volksgerichtshofs” am 3. September 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.
Dokumente
Auszug aus der Gefangenenakte von Ondřej Straka
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 4278
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Ondřej Straka und weitere Personen vom 22. Juli 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 364
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Ondřej Straka und weitere Personen vom 3. September 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 364
Sterbeurkunde von Ondřej Straka vom 15. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung































