Georg Strehle

22. Februar 1909, Berlin – 24. Juli 1942
Dem in Pots­dam leben­den Post­fach­arbeiter Georg Strehle wird vorge­worfen, 1940/41 zahl­reiche Feld­post­päck­chen gestoh­len zu haben.
Das Sonder­gericht II bei dem Land­gericht Berlin verur­teilt ihn am 24. Novem­ber 1941 wegen „fortge­setzter Amts­unter­schla­gung in Tatein­heit mit gewinn­süch­tiger Urkun­den­besei­tigung im Amt und fort­gesetz­ter Verlet­zung des Post­geheim­nisses” auf Grund­lage der kurz nach Kriegs­beginn erlas­senen „Verord­nung gegen Volks­schäd­linge” zu zehn Jahren Zucht­haus. Dieses Urteil wird aufge­hoben und Georg Strehle vom Sonder­gericht Berlin VI am 15. Juni 1942 zum Tode verur­teilt.
Georg Strehle wird am 24. Juli 1942 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte von Georg Strehle

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Georg Strehle vom 25. Juli 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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