Josef Šubrt


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Josef Šubrt, 1940
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-319-16
Im Spätsommer 1939 wird Josef Šubrt von seinem Bekannten Antonín Gibiš für die im Entstehen begriffene Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) geworben. Diese vornehmlich aus vormaligen Offizieren bestehende Organisation sucht eine Geheimarmee aufzubauen und plant den bewaffneten Aufstand gegen die deutsche Besatzung.
Josef Šubrt wird einer der drei Zugführer in der von Antonín Gibiš befehligten Kompanie in Prag und ist unter anderem mit der Beschaffung von Munition befasst.
Nach seiner Festnahme am 6. April 1940 verurteilt der „Volksgerichtshof” Josef Šubrt mit Antonín Gibiš und vier weiteren beteiligten Männern am 5. Dezember 1942 zum Tode. Josef Šubrt wird am 11. Mai 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Josef Šubrt
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-319-21
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Antonín Bobek und andere vom 5. Dezember 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-319-2
Anordnung des Reichsjustizministers zur beschleunigten Urteilsvollstreckung gegen Antonín Šubrt und andere vom 22. April 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-319-21
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Josef Šubrt vom 11. Mai 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-319-21
Sterbeurkunde von Josef Šubrt vom 12. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




































