Josef Suder


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Josef Suder, 1941
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 355
Nach der Besetzung der böhmischen Länder wird Josef Suder im Herbst 1939 für die Mitarbeit in der illegalen Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) angeworben und im Januar 1940 zum Ortsgruppenleiter von Marienberg bestellt. Bis zu seiner Festnahme am 5. November 1941 sammelt er von Arbeitern Spenden für die Rote Hilfe, führt Mitgliedsbeiträge ab und sorgt für die Weiterverbreitung von Flugblättern.
Am 16. April 1943 verurteilt der „Volksgerichtshof” Josef Suder zusammen mit Karel Kotas wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Beide Männer werden am 6. August 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Suder und andere vom 30. Januar 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 355
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Suder und andere vom 16. April 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 355
Ablehnung des Gnadenerweises für Josef Suder und Karel Kotas durch den Reichsjustizminister vom 18. Juli 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 355
Sterbeurkunde von Josef Suder vom 7. August 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


























