Franz Süß
Süß wird im September 1930 in Straßburg vom französi­schen Nachrichtendienst angeworben. Ab Frühjahr 1931 ist er als Förster beschäftigt und tritt im April 1933 in den Motorsturm der SA in Fischbach an der Nahe ein. Bis September 1934 liefert er dem französischen Nachrich­tendienst erst Berichte über eine Feldjägerorganisation, später vor allem über die politische und militärische Ausbildung der SA und der SS im Grenzgebiet sowie deren Verbindung zur Reichswehr.
Franz Süß wird vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs“ am 19. September 1935 wegen „Landesverrats in Tateinheit mit einem Verbrechen der landesverräterischen Fäl­schung“ zum Tode verurteilt und am 7. Januar 1936 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Franz Süß
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Franz Süß vom 19. September 1935
Bundesarchiv R 3018/5157
Ablehnung des Gnadenerweises für Franz Süß vom 18. Dezember 1935
Bundesarchiv R 3018/5157
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Franz Süß vom 7. Januar 1936
Bundesarchiv R 3018/5157
Sterbeurkunde von Franz Süß vom 7. Januar 1936
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


































