Settino Suffredini
9. November 1924, Camporgiano
– 15. Dezember 1944
Settino Suffredini ist als Arbeiter bei der Argus Motoren Gesellschaft tätig, einem „arisierten” Unternehmen, dass unter anderem Flugzeugmotoren herstellt. Er lebt in Berlin-Niederschönhausen in einem Argus-Lager für ausländische Arbeiter.
Vermutlich gibt er die Arbeit bei den Argus-Werken auf, denn als er während eines Bombenangriffes in ein Wohnlager einbricht und dabei gefasst wird, stellen die Vernehmenden fest, dass er sich „arbeits- und woh­nungslos in Berlin umhertrieb”.
Das Sondergericht IV in Berlin verurteilt ihn wegen schweren Diebstahls auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung” am 2. Novem­ber 1944 zum Tode.
Er wird am 15. Dezember 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Vermutlich gibt er die Arbeit bei den Argus-Werken auf, denn als er während eines Bombenangriffes in ein Wohnlager einbricht und dabei gefasst wird, stellen die Vernehmenden fest, dass er sich „arbeits- und woh­nungslos in Berlin umhertrieb”.
Das Sondergericht IV in Berlin verurteilt ihn wegen schweren Diebstahls auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung” am 2. Novem­ber 1944 zum Tode.
Er wird am 15. Dezember 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Settino Suffredini
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

