Josef Sůva
Nach dem im Dezember 1938 erfolgten Verbot der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) und der Errichtung des „Protektorats Böhmen und Mähren” wird Josef Sůva im Dezember 1939 für die illegale KPČ geworben und als Betriebsorganisationsleiter in den Škoda-Werken eingesetzt. Er wirbt zahlreiche neue Mitglieder und hat schließlich 15 Betriebszellen unter sich.
Der verheiratete Familienvater wird am 28. September 1940 festgenommen, am 14. Mai 1942 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und unbefugten Waffenbesitzes” zum Tode verurteilt und am 30. Juli 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Josef Sůva
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Josef Sůva und andere vom 27. Oktober 1941
Bundesarchiv R 3017/11892
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Josef Sůva und andere vom 14. Mai 1942
Bundesarchiv R 3017/11892
Sterbeurkunde von Josef Sůva vom 31. Juli 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






































