František Švábík
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht und Errichtung des „Protekorats Böhmen und Mähren” wird er Ende März 1939 zur Gestapoleitstelle Prag abgeordnet und ist dort in verschiedenen Abteilungen (Abwehr, Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (KPČ), „Protektorat”) tätig.
František Švábík schließt sich der nationalen Widerstandsbewegung an und wird Mitglied der geheimen Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation), die den bewaffneten Aufstand plant. Er beschafft Listen mit Namen und Dienstgraden aller deutschen Mitarbeiter der Prager Gestapoleitstelle sowie die Namen von tschechischen Spitzeln. Zudem bemüht er sich festzustellen, wer festgenommen werden soll.
Am 8. April 1940 wird František Švábík festgenommen und am 12. Juni 1942 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. František Švábík wird am 22. Dezember 1942 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von František Švábík
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Karel Jaroš und andere vom 14. Januar 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-352-2
Urteilstenor des „Volksgerichtshofs” gegen Karel Jaroš und andere vom 12. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/11109, Bd. IV
Bekanntmachung der Hinrichtung von František Švábík, plakatiert Anfang 1943 in Prag
Bundesarchiv R 3017/11109, Bd. IV
Sterbeurkunde von František Švábík vom 23. Dezember 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung













































































